Öffentliche Konsultation: Förderung innovativer Produkte

 Verbraucher und öffentliche Stellen können in erheblichem Maße die Entwicklung innovativer Waren mit beeinflussen.

Foto: ec.europa.eu

Die EU-Kommission ruft daher interessierte Bürgerinnen und Bürger und weitere Interessengruppen auf, ihre Vorstellungen für neue Initiativen im Bereich innovative Güter und betriebliche Investitionen zu unterbreiten.

„Innovation ist nicht nur das Ergebnis der Arbeit von Erfindern, Forschern und Ingenieuren. Auch die nachfrageorientierte Innovation kann ein mächtiges Instrument sein und der europäischen Wirtschaft helfen, wettbewerbsfähiger und bei einer Reihe von gewerblichen Waren Innovationsführer zu werden, wobei damit gleichzeitig gesellschaftliche Herausforderungen angegangen werden. Wir brauchen solche Ideen, um das Wachstum anzukurbeln, denn das ist der einzige Weg aus der gegenwärtigen Wirtschaftskrise“, erklärte Antonio Tajani, Kommissar für Unternehmen und Industrie.

Hintergrund des Aufrufs ist die Hebelwirkung der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik auf andere Bereiche. So könnten beispielsweise Busunternehmer ihre Bestellungen für mit Solarzellen betriebene Neubusse bündeln, so dass die Industrie diese Busse in größerem Maßstab und zu niedrigeren Preisen produzieren kann. Diese Busse würden nicht nur dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu reduzieren, sondern sie könnten auch eine ähnliche Nachfrage bei Lieferwagen oder PKW auslösen und eine serienmäßige Herstellung erleichtern.

Die Konsultation läuft bis 6. September und ist -> hier (auf Englisch) abrufbar.

Quelle: http://ec.europa.eu