2013 ist das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger

Jetzt ist es offiziell: 2013 ist das „Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger“.

Foto: ec.europa.eu

So stand es am 23.11.2012  im europäischen Amtsblatt. Im Laufe des nächsten Jahres sollen die Bürger EU-weit darüber diskutieren, wie Europa in Zukunft aussehen soll, welche Reformen angepackt werden müssen und was konkret in ihrem Alltag verbessert werden soll. Die Zukunftsdebatte kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn 2014 wählen die Bürger ein neues Europäisches Parlament.

Viviane Reding, Vizepräsidentin der EU-Kommission und Kommissarin für Justiz und Bürgerschaft, sagte: „Wir wollen die Rechte unserer Bürger weiter stärken und widmen ihnen deshalb ein volles Jahr: Denn sie sind das Herz des europäischen Projekts. Das Europäische Jahr bietet uns Gelegenheit, die Bürger anzuhören und zu erfahren, was sie sich wünschen und wie wir zusammen die Europäische Union der Zukunft gestalten können.“

Ein wichtiger strategischer Partner in der Kommunikationskampagne zum Europäischen Jahr ist das EU-weite Bündnis von Organisationen, EYCA, das die Zivilgesellschaft vertritt. Für das Europäische Jahr sind 1 Million Euro eingeplant. Das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger fällt mit dem 20-jährigen Bestehen der Unionsbürgerschaft zusammen, die mit dem Inkrafttreten des Maastrichter Vertrags am 1. November 1993 eigeführt wurde. Wie die verbleibenden Hindernisse, die die Rechte der EU-Bürger nach wie vor einschränken, abgebaut werden können, wird die Kommission im kommenden Jahr in ihrem Bericht über die Unionsbürgerschaft vorschlagen.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland / ec.europa.eu