Barroso zur Lage der Europäischen Union: „Europa nicht aufgeben, sondern verbessern“

In seiner jährlichen Rede zur Lage der Europäischen Union hat Kommissionspräsident José Manuel Barroso davor gewarnt, die europäische Einigung aufzugeben.

Foto: ec.europa.eu

Fünf Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers sei die Europäische Union bei der gemeinsamen Krisenbekämpfung weit gekommen, so Barroso. „Was nun zählt ist das, was wir aus diesen Fortschritten machen. Ziehen wir daraus Selbstvertrauen, oder reden wir die Resultate unserer Anstrengungen klein?“ Der EU-Kommissionspräsident verwies auf eine Reihe von Vorhaben, die noch vor den nächsten Europawahlen im Mai 2014 vorangebracht werden müssten, so die Bankenunion, die Vorschläge der Kommission für den Binnenmarkt, das Telekommunikationspaket der Kommission und die europäische Handelsagenda. „Ich kann es nicht genug unterstreichen: Die Bürger werden nicht durch Rhetorik oder Versprechen überzeugt, sondern nur durch konkrete, gemeinsame Errungenschaften“, so Barroso.

Neben einer starken Wirtschafts- und Währungsunion plädierte Barroso für eine starke politische Union. „Das ist nicht nur die Forderung eines leidenschaftlichen Europäers. Es ist der unverzichtbare Weg nach vorn, um unsere Zukunft zu sichern“, so Barroso.

Sie finden den vollständigen Text der Rede (im englischen Original)

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