40 Millionen Euro für EU-Forschung zur Ressourceneffizienz

Alte Autoreifen, leere Batterien, tierische und pflanzliche Abfälle – wie Abfall umweltfreundlich und geldsparend recycelt werden kann, erforschen über 14 neue EU-Forschungsprojekte. Partner aus Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen dabei.

Foto: ec.europa.eu

Die Projekte, an denen über 140 Partner aus 19 Ländern beteiligt sind, werden mit 40 Millionen Euro aus dem Siebten Forschungsrahmenprogramm der EU gefördert. Das gab die EU-Kommission heute (Donnerstag) in Brüssel bekannt. Sie will sich Anfang November, mit allen Projektkoordinatoren in Brüssel treffen, um die Prioritäten festzulegen und die Arbeit zu koordinieren.

Folgende deutsche Partner sind an den EU-Projekten beteiligt:

  • Das Helmholtz-Zentrum in Dresden koordiniert das Projekt SIKELOR, an dem ebenfalls die elektrische Automatisierungs- und Antriebstechnik EAAT GmbH in Chemnitz  beteiligt ist. Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule in Aachen nimmt am Projekt REFRASORT teil, ebenso wie die LSA-Laser Analytical  Systems & Automation GmbH aus Aachen und die Magnesia Refractories GmbH aus Hilden.
  • Die Fraunhofer-Gesellschaft in München ist an drei Projekten beteiligt: PLASCARB,  REFRASORT und RESCOM. Partner beim RESCOM-Projekt sind auch die Loewe Opta GmbH aus Kronach und die Tedrive Steering Systems GmbH aus Wülfrath.
  • Das Forschungszentrum JUELICH GmbH nimmt am Projekt MANUREECOMINE teil und das Dortmunder Unternehmen GIFmbH&Co.KG ist am Projekt RECYCAL beteiligt.

Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Projekten erhalten Sie in dem -> englischsprachigen Memo.

Quelle: Europäische Kommission