Hochrangige Gruppe soll unlauteren Wettbewerb im Einzelhandel aufspüren

Binnenmarktkommissar Michel Barnier hat eine Expertengruppe eingesetzt, um für mehr Effizienz und Fairness im Einzelhandel zu sorgen.

Foto: ec.europa.eu

Der Groß- und Einzelhandel gehört zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren in der EU und soll maßgeblich zur Ankurbelung von Wachstum und Beschäftigung im Rahmen der Strategie Europa 2020 beitragen. Der Sektor steuert 11 Prozent zur Wirtschaftsleistung der EU bei, beschäftigt nahezu 33 Millionen Arbeitnehmer und bietet insbesondere jungen Menschen, Frauen und Geringqualifizierten Beschäftigungsmöglichkeiten. 29 Prozent der europäischen KMU sind im Groß- und Einzelhandel tätig. Allerdings bestehen weiterhin verschiedene Hindernisse, die ein reibungsloses Funktionieren der grenzüberschreitenden Beschaffung, den Zugang der Verbraucher zu grenzüberschreitenden Einzelhandelsdienstleistungen und den Marktzutritt für Einzelhändler erschweren.
Die Kommission hatte im Januar 2013 einen Aktionsplan für den Einzelhandel vorgelegt. Ziele sind unter anderem die Stärkung der Verbraucher durch bessere Information, fairere und nachhaltigere Handelsbeziehungen entlang der Lieferkette für Lebensmittel und Nicht-Lebensmittel sowie ein besseres Arbeitsumfeld, zum Beispiel durch bessere Abstimmung der Qualifikationen der Arbeitskräfte auf die von Arbeitgebern nachgefragten Qualifikationen. Die Expertengruppe soll die Kommission bei ihrer Politik für den Einzelhandelssektor beraten.

Weitere -> Informationen zum Aktionsplan für den Einzelhandel vom Januar 2013.

-> Rede von Binnenmarktkommissar Barnier (in französischer Sprache).

Mehr -> Informationen zur Zusammensetzung der Expertengruppe.

Quelle: ec.europa.eu