Europäischer Datenschutztag am 28. Januar: Neue Standards endlich umsetzen

Vorrang für den Datenschutz: im Vorfeld des Europäischen Datenschutztages hat Justizkommissarin Viviane Reding erneut für eine baldige Reform der EU-Datenschutzvorschriften geworben.
Die Mitgliedsstaaten müssen den neuen Standards noch zustimmen.

Bild: ec.europa.eu

„Datenschutz in der Europäischen Union ist ein Grundrecht. Europa hat bereits den höchsten Datenschutzstandard in der Welt. Mit der EU-Datenschutzreform, die genau vor zwei Jahren vorgeschlagen wurde – im Januar 2012 – hat Europa die Chance, diese Regeln zu einem globalen Gold-Standard zu machen“, sagte Kommissionsvizepräsidentin Reding. „Die Regeln werden allen Bürgern nutzen, die Online-Diensten vertrauen wollen. Das Europäische Parlament hat durch eine Abstimmung mit überwältigender Mehrheit den Weg für diese neuen Regeln bereitet. Ich möchte im Jahr 2014 volle Geschwindigkeit für den Datenschutz sehen.“

Seit 30 Jahren sorgen europäische Vereinbarungen dafür, dass Daten  geschützt werden. Allerdings müssen diese den neuen Anforderungen und neuen technologischen Möglichkeiten angepasst werden. Deshalb hat die EU-Kommission neue Datenschutzvorschriften vorgeschlagen. Die Reformvorschläge umfassen  insbesondere das „Recht auf Vergessenwerden“ und Bußgelder für Unternehmen, die personenbezogene Daten fahrlässig verarbeiten und erläutern die mit den neuen Vorschriften verbundenen Kosten und Vorteile für Unternehmen.

Mehr Informationen zur Datenschutzreform finden Sie in einem -> Memo.

Quelle: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland