Flüssigkeiten im Handgepäck: Erste Lockerung der Regeln in Kraft

Seit 31. Januar 2014 können Flugreisende auch Flüssigkeiten, Sprays und Gele, die sie in Drittländern gekauft haben, bei innereuropäischen Anschlussflügen mit an Bord nehmen.

Foto: ec.europa.eu

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Allerdings müssen die Einkäufe in versiegelten Plastiktüten stecken. Dies ist ein erster Schritt hin zum vollständigen Aufheben aller Einschränkungen für die Mitnahme von Flüssigkeiten in Flugzeugen bis 2016.

Nach den EU-Regelungen zu Grundstandards für die Sicherheit im Flugverkehr müssen bestimmte Flüssigkeiten ab dem 31. Januar 2014 mit besonderer Detektionstechnik kontrolliert werden. Hierzu gehören flüssige Medikamente und flüssige Spezialnahrung (z. B. Säuglingsnahrung) sowie Flüssigkeiten, die Duty-free an einem Flughafen oder an Bord eines Flugzeugs erworben wurden und besonders verpackt sind. Für einen Flugpassagier, der etwa im Duty-Free-Shop in Hongkong eine Flasche Whiskey gekauft hat und über Helsinki nach Berlin fliegt gilt jetzt: Wenn sich die Flasche in einer versiegelten Plastiktüte befindet, wird sie nicht wie zuvor vom Sicherheitsdienst beschlagnahmt. Bis 2016 sollen alle Flughäfen in der EU über Scanner verfügen, die Flüssigkeiten analysieren können.

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der Kommission zur Luftverkehrssicherheit -> hier und -> hier.

Quelle: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland