Immer mehr Bürger suchen Rat bei EU-Verbraucherzentren

Das Netz der Europäischen Verbraucherzentren (EVZ) hat im Jahr 2013 EU-weit über 80 000 Anfragen europäischer Bürgerinnen und Bürger bearbeitet. Dies entspricht einer Steigerung um 11 Prozent gegenüber 2012.

Foto: Sterl

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„Indem sie Verbraucherinnen und Verbrauchern grenzüberschreitend helfen, leisten die Europäischen Verbraucherzentren einen wertvollen Beitrag zum Binnenmarkt. Die von den EVZ erzielten Ergebnisse sind ein Beleg dafür, dass die im Rahmen des Verbraucher¬programms der Kommission bereitgestellten Mittel letztlich denen zugutekommen, die sie am meisten benötigen, nämlich den Verbrauchern sowie den seriösen und innovativen Unternehmen in der EU“, sagte Neven Mimica, der für Verbraucherpolitik zuständige EU-Kommissar.
Von den 80 272 Verbraucheranliegen waren 32 522 Beschwerden; deren Zahl lag damit um 9 Prozent höher als 2012. Dank der Beratung durch das EVZ-Netz konnten zwei Dritteln zugunsten der Verbraucher gelöst werden.

Etwa ein Drittel der Beschwerden betraf den Verkehrsbereich. Der größte Anteil entfiel hier auf den Luftverkehr (18,3 Prozent); zugleich nimmt die Zahl der Beschwerden im Zusammen¬hang mit Mietwagen kontinuierlich zu. Anlass zu weiteren Beschwerden waren vor allem Haushaltsgeräte, Probleme beim Ticketkauf für Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Teilnutzungsverträge (Timesharing).

Etwas mehr als 15 Prozent der festgestellten Probleme betrafen Waren, die nicht geliefert oder Dienstleistungen, die nicht erbracht wurden. Bei 12 Prozent der Beschwerden ging es um Mängel beim Abschluss des Kaufvertrags.

Dass sich mehr Verbraucher und Verbraucherinnen an ein EVZ gewandt haben, hat verschiedene Gründe: Sie kennen ihre Rechte besser, und zugleich wissen immer mehr Verbraucher von der Existenz des EVZ-Netzes; außerdem kaufen bzw. bestellen sie häufiger in anderen Ländern, und sie suchen – gerade angesichts der aktuellen „Krise“ – verstärkt nach den günstigsten Angeboten.

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Quelle: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland