Eurobarometer: Vertrauen in die Europäische Union und Sorge um Migration wachsen

Das Vertrauen der europäischen Bürgerinnen und Bürger in die Europäische Union ist im Laufe dieses Jahres gestiegen.

Bild: ec.europa.eu

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Eine Mehrheit (56 Prozent) der Europäerinnen und Europäer sieht der Zukunft der EU optimistisch entgegen (pessimistisch: 37 Prozent). Laut der heute (Mittwoch) veröffentlichten aktuellen Eurobarometer-Umfrage haben 37 Prozent der Befragten Vertrauen in die EU, für die nationalen Regierungen sagen das 29 Prozent. Unter den größten Sorgen der Befragten auf nationaler Ebene liegt die Arbeitslosigkeit mit 45 Prozent (EU28) an erster Stelle. Die Einwanderung gewinnt hier weiter an Bedeutung: in Deutschland (37 Prozent) ist sie wie in Großbritannien (38 Prozent) und Malta (57 Prozent) sogar die größte Sorge (EU-weit: 18 Prozent) der Befragten.

Die aktuelle Eurobarometer-Herbstumfrage ist die erste EU-weite Meinungsbefragung seit dem Amtsantritt der Juncker-Kommission am 1. November 2014. Deren politische Schwerpunkte finden Unterstützung: Beim Thema Investitionen in der EU sprechen sich über 60 Prozent der Befragten dafür aus, Investitionen des Privatsektors mit öffentlichen Geldern auf EU-Ebene zu fördern. 73 Prozent der Europäerinnen und Europäer befürworten eine gemeinsame Energiepolitik der EU-Mitgliedstaaten. Eine Mehrheit (52 Prozent) hält den Binnenmarkt (Freizügigkeit, freier Verkehr von Waren und Dienstleistungen innerhalb der EU) für eine der größten Leistungen der EU, nach der Friedensstiftung unter den Mitgliedstaaten (56 Prozent).

Für den Bereich Migration wünschen sich 71 Prozent der Europäerinnen und Europäer eine gemeinsame europäische Migrationspolitik.

Ausführliche Informationen in der vollständigen -> Pressemitteilung sowie
im Bericht mit den ersten Ergebnissen -> hier.

Quelle: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland