Daten zu Verbindlichkeiten und notleidenden Krediten in den EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht

Erstmals hat das Statistikamt der EU, Eurostat, Daten zu Eventualforderungen und notleidenden Krediten in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht.

Als Teil der verstärkten wirtschaftspolitischen Steuerung, dem so genannten „Six-Pack“, soll die neue Datenerhebung für mehr Transparenz der öffentlichen Finanzen in der EU sorgen und einen umfassenderen Überblick über die finanzielle Lage in den EU-Mitgliedstaaten geben.

Die veröffentlichten Eventualverbindlichkeiten umfassen Garantien des Staatssektors, Verbindlichkeiten in Bezug auf öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP), die nicht in der Bilanz des Staatssektors enthalten sind, sowie Verbindlichkeiten von Einheiten, die nicht im Sektor Staat klassifiziert sind, aber vom Staatssektor kontrolliert werden (öffentliche Kapitalgesellschaften). Eventualverbindlichkeiten sind ihrer Art nach nur potentiell und keine tatsächlichen Verbindlichkeiten. Notleidende Kredite können potentiell zu einem Verlust für den Staat führen, wenn diese Kredite nicht zurückgezahlt werden.

Die vollständige Pressemitteilung und alle Zahlen finden Sie -> hier:

Informationen zu den Ende 2011 in Kraft getretenen Regeln für die wirtschafts- und haushaltspolitische Überwachung in der EU, dem so genannten „Six Pack“, finden Sie -> hier.

Quelle: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland